Jetzt noch eins aufs Auge!

07Aug2013

Guckt euch den Blog durch, die einzelnen Beiträge sind jetzt bebildert. Und weils so viele schöne Erinnerungen sind, hier noch einfach noch unkommentiert ein paar Momente. Wow.


Danke euch fürs vorbeischauen und kommentieren, teilweise hats nicht geklappt, die Kommentare sind dann per Mail gekommen. Hat mich in den wenigen sentimentalen, schwierigen, einsamen, traurigen Minuten getröstet. Und mich in den vielen lustigen, überbordenden, lachenden, unglaublich eindrücklichen, uns Mirandas zusammenschweissenden Stunden, begleitet.

 

Los Mirandas

 

peru, vamos a echar de menos. gracias por todo!!

07Aug2013

El Peru, Ja ja

Peru ist sehr laut. Oder besser lebendig. Peru lebt, pulsiert und ist bunt, fröhlich und lebhaft. Das wirkt manchmal sehr hektisch, hat man jedoch mit Einzelpersonen zu tun, läuft alles sehr gemächlich ab. Ja, sie haben sehr viel Zeit! Daher gibt es fast überall eine Mittagspause zwischen 13 und 17 Uhr. Peruaner sind grosse Patrioten, überall, an fast jeder kleinen Hütte hängt la bandera peruana. Unarten gibt’s auch: Gespuckt wird gerne, immer und ueberall. Gepinkelt wird auch mal mitten auf den Gehsteig, wenn es sein muss. Letzteres aber nur von den Männlein. Falls man doch mal auf eine Toilette geht, muss Papier immer in Kübeln entsorgt werden. Wände aller Art werden für politische Parolen benutzt. Öffentliche Telefonzellen gibt es keine, dafuer an jeder Ecke sogenannte Locutorios, also Telefonkabinen.

Der Zustand der Strassen ist eher mies und dreckig. Es wird immer alles direkt auf den Boden und beim Autofahren gleich zum Fenster raus geschmissen. Was ich besonders witzig finde, sind die öffentlichen Abfalleimer. Wenn es hat, dann grad deren 3, zum GETRENNTEN Entsorgen. Klasse oder?

Der Strassenverkehr ist hektisch, chaotisch und laut. Hupen ist des Autofahrers Lieblingsbeschaeftigung, Blinker existieren nicht, man winkt mit dem Arm aus dem Fenster und gibt somit ein Zeichen. Fussgaenger sind Freiwild und die Abgase verpesten die Luft. Die Kinder wachsen damit auf und haben dadurch ein viel besseres Gefuehl fuer den Verkehr. Es wird nicht im Rot-Gruen-Schema gedacht, sondern darauf geachtet, ob ein Auto kommt oder nicht.

Sie wüssten aber, dass es gefährlich ist:) schild oben links "keine eile, dein leben ist wertvoll"

 

Und gerne wird gepfiffen, immer und überall. Man pfeifft seinen Freunden, seinen Kindern, den Hunden, zu den Hunden und den Frauen.

Alle haben hunde, mehrere. naturlich konnen sie alle frei rumlaufen. und es hat auch viele herrenlose tiere. dafur hat es wenig kot auf den strassen und strand. keine ahnung wie das funktioniert.

Es hat auch kaum Bettler an der Strasse. Die meisten verkaufen irgendwas, auch die Kinder. Und sie sind sehr einfallsreich. Fand ich klasse!

Das Leben in Peru ist sehr billig. Neben dem Taxifahren sind das Obst und Gemuese , Strassensnacks, Almuerzos (Mittagsmenues), und oeffentliche Busse. Diese gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Gross ist die preisliche Differenz jedoch nicht, jene in der Qualitaet sehr wohl. Busse sind auch fuer Einheimische das Transportmittel Nummer 1! Sie bringen dich in jeden noch so kleinen Ort, leider aber nicht wirklich in die aussergewoehnlich tolle Natur die das absolute Plus auf diesem Kontinent darstellt. Dafuer braucht man meistens entweder eine gebuchte Tour (mit zig anderen Backpackern oder sogar Pauschaltouristen und relativ teuer!) oder gar ein Mietauto (unabhaengig, aber noch teurer und glaub auch viel zu gefärhlich). Busfahren musst du auch etwas Glueck mit der Gesellschaft deiner Wahl und vor allem mit dem Busfahrer haben. Alternative zum Busfahren: Fliegen. Fluege koennen billig sein, aber auch nur wenn du ein Schnaeppchen. Da die Jungs das Reisen mit den Bussen nicht soo gut vertragen haben, haben wir die meisten Strecken mit dem Flugi gemacht. Die jüngeren beiden haben bei den Flugpreisen noch Rabatt bekommen, beim Busfahren nicht. So war der Preisunterschied noch zu machen.

Bei den Hotels gab es auch grosse Preisunterschiede. Laute Backpackerhotel mit Gemeinschaftsbad sind sehr günstig zu haben, nach oben hin ist alles offen. wir haben uns bei den hotels fur einen guten mittelweg entschieden. mit etwas verhandlungsgeschick bekamen wir sehr gunstige aber dennoch saubere zimmer mit warmwassser bekommen.

und macht es spass zu handeln, wir konnten auch sonst meistens gute preise aushandeln, manchmal wohl auch zuviel bezahlt. ist ja auch ok. das leben hier fur viele sehr hart, sie arbeiten viel und haben wenig. macht extrem dankbar fur das eigene, fur den lebensstandard, den wir leben. was auch teuer ist, ist das versenden von postkarten, wenn man dann uberhaupt marken bekommt und die karten irgendwo `sicher` abgeben kann. lo siento, gente, wir haben sie dann zuhause abegeschickt.

die leute hier sind sehr freundlich und hilfsbereit, manchmal zu faul fur eine auskunft, und sei es ein hotelzimmer zu zeigen, grins, und manchnal etwas murrisch. das war aber nur seehr wenige. wir sind positiv uberrascht von den vielen lacheln, die wir bekommen haben. naturlich haben sie einen narren an den jungs gefressen, vor allem die frauen fanden meine jungs muy hermoso, nach der frage, ob das MEINE jungs seien.

 

was wir schlechtes erlebt haben. der start mit dem gecancelten flug, generell flugverspatungen, etwas hohenanpassungsschwierigkeiten, etwas bauchweh in mancora, zuwenig und oder zu kaltes wasser zum duschen, etwas heimweh, und zuletzt der verspatete koffer. ja ich glaube das wars. zum einsatz kamen ca 5 plaster, die bettflasche ab und zu und naturlich unser `zauberverband`. viel mehr nehmen wir sehr viele, sehr beeindruckende, positive eindrucke mit von peru. einige kurze freundschaften  und gesprache.

die highlights sind und bleiben cusco mit machu picchu, cashibo in der selva mit davids familie. das meer fuhlen, sehen, horen, schmecken, erleben inkl surflektion. so guet. und dann ganz klar auch die miranda-familia, fur die jungs ein ganz wichtiger meilenstein.

peru, vamos a echar de menos. gracias por todo!!

lima-bogota-paris-zurich-munchenbuchsee

06Aug2013

wir landen, gehen die gates entlang zu den internationalen weiterflugen, haben unsere spasschen.

 

noch. wir brauchen wieder eine boardingcard fur nach paris\zurich. ich suche die carjetas, wo ich elektronisch einchecken und die bcard ausdrucken lassen kann. vergeblich. ich hetze durch die hallen, die nur aus gates besteht, die jungs hinterher, frage und bekomme falsche und unzureichende antworten, und die, die richtig waren, habe ich nciht verstanden. aus meinem mund hort man wuste schimpfworter und ich hetze weiter. das habe ich noch nie erlebt, die boarding card wird direkt am gate ausgedruckt. die schlange davor lang und ich warte nervos bis wir dran waren. halte sie also eine halbe stunde vor boarding in den handen. phuuu.

wir sitzen im flugi und es laufen flugbegleiter durch die gange und spruhen was in die luft. ich hoffte ja schon auf kindereinschlafdrogen, aber es war ein mittel gegen moskitos. vorsichtsmassnahmen, damit nichts gefahrliches eingeflogen wird. jetzt gehts los, mit film, game, abendessen, fruhstuck. zum apero ein kleiner becher sekt fur mich und zum abendessen habe ich sogar ein 2tes flaschchen rotwein betellt, hat aber nicht geholfen zum schlafen:( der anschlussflug in paris nach zurich war knapp und man merkt gleich, dass wir wieder in europa sind. keine spezialbehandlung mit kindern. dann sind wir nach einem kurzen flug in der heimat gelandet.

noch unser gepack und dann gleich auf den zug, die zeit ist knapp. wir wurden bisher verschont und ich habe leider wahrend des fluges einmal daran gedacht, mist, ein koffer fehlt. und ganz klar der wichtigste. grrrrr. habe ich schon erwahnt, dass die jungs meine letzte ration nerven auf dem flug paris-zurich aufgebraucht haben und wir jetzt schon seit 25 stunden unterwegs sind? ohhhhmmmmm.
die formalitaten erledigt, sitzen im zug nach bern. die junorkarte der jungs ist naturlich im koffer der fehlt. warten noch auf den kontrolleur, den netten. und er war nett. in 20 minuten sind wir in bern. der abholservice ist dieselbe person wie beim bringservice, und wie auch beim bringen war diese person beim abholen einen tag vorher leicht angsoiselt, hihihihi.


reisezeit lima hotel-munchenbuchsee 27h

wir fahren/fliegen heim

06Aug2013

das taxi kam puntklich und brachte uns sicher und rasch zum flughafen. der taxifahrer wieder sehr nett, grins, bekam einige komplimente. schon wieder bekam ich komplimente fur mein spanisch, hihi, und das 2te mal wurde mein akzent brasilien zugeordnet. am flughafen herrschte schon chaos oder schon formuliert, wir brauchten 1 stunde um unser gepack aufzugeben. wir bedauerten, dass wir vergessen haben, inca cola zu kaufen. wir hatten noch soles ubrig und platz im koffer, grrrr.
wir haben dann noch jose getroffen, er ist extra nochmal an den flughafen gekommen.

und die haben ihren Dienst geleistet, bleiben in Peru, Lima Flughafen. Muchas gracias

 

 

dann durch die kontrollen und dann sind wir aus gewohntheit zu den nationalen flugen ruber, als wir wieder zu den internationalen wechseln wollten, haben wir alarm ausgelost, durch das drucken der ture, die eigentlich gesperrt war. hui. es kamen grad einige mitarbeiter angerannt und ich klarte alles auf. dafur mussten wr nochmals durch die kontrolle und dann nach links.


der flug beginnt mit einer klitzekleinen 1stundigen verspatung. wayra sitzt neben mir, marlon y jael vor uns. neben ihnen sitzt ein, wie sich herausstellt, deutschsprechender junger kolumbianer. die drei unterhalten sich prachtig und als das essen kam (es gab warmes essen!) hielten die flugbegleiter sie fur seine jungs.
beim starten und landen in lima sieht man fur gewohnlich 1 minute lang etwas und dann kommen schon die woken, die wahrend des winters standig uber lima hangen.

nach lima beginnen dann schon die berge. braune, karge berge. von oben sehen sie sehr wuchtig und spannend aus. das liegt wohl daran, dass sie sehr hoch sind. wie hoch sind eigentlich die schweizer berge? die sehen dann von oben auch so toll aus:)

 


Ich lese meinen mitgenommenen roman, mit herz und high heels, zu ende. er war ein geschenk und auf der 1. seite steht `...so passend...`. und wie passend er ist!! die geschichte, zusammen mit der reise und das ende auf dem ruckflug. diese reise, diese gewonnenen eindrucke, die freude am leben, die ich grad deutlich empfinde, grins, und wohl auch der becher rotwein, den ich mit dem essen bestellt habe.ich schwore, es war nur 1 becher, aber rotwein macht mich sentimental. das alles zusammen, gerade jetzt, ich verdrucke ein paar tranen und schaue verstohlen zum fenster raus. keine berge mehr, wir uberfliegen den amazonas richtung bogota\ kolumbien.


ich bin grad so inspiriert, habe neue ideen, wunsche und traume, freue mich auf ein weiterkommen zuhause. con corazon y high heels.


un dia en lima, y el ultimo dia en peru

03Aug2013

ich war etwas murrisch beim aufwachen, der blick aus dem fenster sah kalt und nass aus. was sollen wir bloss einen ganzen tag in lima machen? das tolle fruhstucksbuffet hat die laune erheblich gebessert und wir sind dann losgezogen. es war dann auch nicht soo kalt, frisch halt.ich wieder mit meinen 2 hoodies. einige limatekinnen tragen also gefutterte!!! winterstiefel, aber ich glaube, das hat mehr mit mode zu tun, grins.wir gehen auf einkaufstour. pulver fur gelee, chicha und flan, dann manjar blanco, jael besteht auf 2 pack, chupete, pisco naturlich und dazu noch jarabe de gomma, mhhhh. was noch fehlt sind die chicles, das sind kaugummi auf spanisch. es sind aber ganz besondere. wir finden sie nicht, nur einzeln in den kiosken, aber die jungs wollen je ein pack von ihrem feriengeld kaufen. marlon geht in einen kiosk und fragt `hay bobaloos?` die frau bejaht und ich gehe helfen und frage ob sie ein ganzes pack hat. hat sie nicht, aber sie sagt uns wo wir die kaufen konnen. wir gehen dahin, nehmen sogar einen bus, den nur die peruaner nehmen, den schauergeschichten zum trotz, und fahren dahin.

unbeschadet steigen wir aus, sind ganz stolz, suchen und finden dann unseren laden. jeder kauft da eine schachtel a 60 bobaloos fur 4.80 soles, 1.65 franken.

 

lima, costa verde und der weg dahin

 

 

dann laufen wir zuruck zum hotel. im hotel losen wir noch unseren bienvenido-gutschein fur ein getrank ein.pisco fur mich, mhhh, ich komm also auf den geschmack. dann rede ich ein paar worte mit dem portier. auch er erzahlt mit schauergeschichten uber taxis, dessen fahrer einem ausrauben. ich mochte namlich morgen kein megateures hoteltaxi nehmen sondern eines von der strasse. ich werde unsicher, was soll ich jetzt? der portier meint, er bestellt mir ein sicheres, das nicht so viel wie das vom hotel kostet. suuper. dann beginnt er aber mich anzugraben, cheibs. was gut ist an einer fremdsprache, man kann immer sagen, dass man nicht versteht, grins. mir wird aber zunehnend unwohl, hoffentlich ist auch das taxi ok. wir sind dann abendessen gegegangen. beim zuruckkommen hat uns der portier nicht entdeckt. ich war erleichtert, aber leider hat er dann auch jose, der abuelito, der extra von chosica gekommen ist um uns ein packet fur willy mitzugeben, gesagt hat, dass wir noch weg seien. jose hat dann eine stunde im foyer gewartet. die lust auf einen pisco sour, jajajaaa, hat mich dann nach unten getrieben, wo ich dann auf jose traff. ich nahm ihn mit nach oben und die jungs freuten sich sehr ihn zu sehen. wir plauderten noch etwas und dann ging er, und morgen kommt er extra nochmals an den flughafen. das ist sehr nett von ihm. grins, der portier hat dannach im zimmer angerufen und sich entschuldigt.und er wollte noch aufs zimmer kommen, nach ein paar mal `no entiendo` sagte ich dann nonononooooo und er entschuldigte sich hoflich. huuuuch.

piura-lima. ein ganznormaler flug. EIGENTLICH!!!

03Aug2013

ein endlcih, wirklich gewohnlicher flug. wir landen ubrigens schon das 4. mal in lima.und wieder mussten wir zum gebaude raus um 10m weiter wieder rein zu durfen. dazwischen ist die check in zone, die nur von der linken seite betreten werden darf. hhihi


ahhhm, ich hab das wahrend des busfahrens geschrieben. zu fruh gefreut. das erste mal, wo ich vergessen habe den flug zu bestatigen. am schalter angekommen, wissen sie nix von uns. und es hat auch keinen platz mehr im flugi, auch nicht im nachsten und ah, ja, morgen auch nicht. da wars mir grad nicht mehr so wohl. wir haben auch in lima schon das hotel reserviert, ein sauteures, dachte fur die letzten 2 nachte peru. ich muss mitleiderregend ausgesehen haben, denn sie haben sich mir angenommen und ich bin mit einem mitarbeiter der avianca fluggesellschaft, das sei hier extra erwahnt, mit ins buro. da konnte ich schon mal mit visa telefonieren, ob der flug abgebucht worden war. in der schweiz wars grad mitternacht, aber ein freundlicher herr, den ich wohl zum piketschlaf rausgerisssen habe, hat das verneint. ok, wenigstens bezahle ich nicht 2x. der superfreundliche avianca mitarbeiter hat dann auf seinem compi andere fluggesellschaften gecheckt, bzw nur 2, weil von piura grad mal 3 abfliegen. wir haben einen flug, eine stunden spater als geplant und ca 100 dollar mehr als geplant gefunden und gebucht. ich lief dann freudig in die flughalle, wo meine tapferen jungs mit all dem gepack auf mich warteten. sie hatten nur die info, wir konnen nicht fliegen, wartet hier, ich komme gleich wieder. unglaublich oder? auch vorher schon, standen sie in der schlange mit all dem gepack und im getummel uns sind immer schon brav aufgeschlossen. und ich derweil noch denkend, das sei ein missverstandnis und habe hilfe beim personal gesucht.

der flug verlief gewohnt ruhig, in lima haben wir mit gepack den flughafen verlassen und nach einem taxi ausschau gehalten. wir treffen dann den taxifahrer, der uns schon vor einer woche in lima zum hotel gefahren hat.witzig. ich plaudere mit ihm und wir sprechen uber peruanisches essen und was wir alles probiert haben. es dauert langer als beim letzten mal, und wir fahren auch durch, ja, komische gebiete. laaack, war mir mulmig. ich hab dann auch erzahlt, dass mein mann morgen kommt,jajjaa, ich hatte etwas schiss. aber es war der richtige weg, oder wir sind auf jeden fall unbeschadet beim hotel angkommen. den jungs habe ich nichts gesagt, dass es so ein klasse hotel ist, sie haben ganz schon gestaunt. sie sind jetzt am schlafen, was ich auch bald mache.die ziimmer ubrigens sind total normal:( und es ist kalt, grrrr. lima, es ist winter.

chau, mancora amada

03Aug2013

ich weiss, ich halte mich nicht kurz, grins. fallt mir einfach schwer.

wir reisen also mit dem bis nach piura, eine 5-stundige reise mit einem grossen bus. auf anraten eines schweizer restaurantbesitzer in mancora, haben wir einen grossen genommen. er brauche zwar 1,5 h langer, sei aber sicherer als ein collectivo. mit dem wir ubrinens hergefahren sind. die jungs haben sich beeindrucken lassen und sie durften entscheiden. dafur war er mit 16 soles gunster als das collectivoi mit 25.

und sie fahren punktlich ab, was mir auch gelegen kam, wir mussen ja um 19 uhr den flug nach lima erwischen. ich schreibe das grad wahrend der fahrt und ich erstarre fur ein paar sekunden. es war doch 19 uhr oder? um 17  uhr, habe ich ausgerechnet, mussen wir am aeropuerto sein. oder???? mist, der rucksack mit den infos oben in der gepackaufbewahrung. uiuiuiui. jael will aber grad seinen ipod zum musikhoren, ich muss an meinen rucksack. die papiere sind zuunterst, wie es sich gehort. ich werde nachlassig, waren wir doch die letzten 2 wochen nicht mehr soo am reisen und ich hatte die papiere nicht standig dabei, sogar fur die bustickets hatte ich sie gebraucht und hatte sie nicht dabei. bekam dann die tickets trotzdem. vorhin sind wir ubrigens nach talara gekommen und sind von der asphaltierten strasse abgebogen und auf eine sandststrasse weitergefahren. waren wir jetzt in einem collectivo statt in einem grossen bus mit 50 passagieren, hatte ich etwas schiss bekommen. aber so, das hat schon seine richtigkeit. kurz darauf hielten wir dann auch im epos-terminal (mit dessen gesellschaft reisen wir grad) in talara.

nachdem einige leute ausgestiegen waren, wollte wayra auf die toilette aber man wies uns an sitzen zu bleiben, die passagiere wurden durchgezahlt.danach zwangten wir uns durch die neu einsteigenden leute und bekammen dann 2 jetons, mit denen wir wieder einsteigen durften.

  

fur die weiterreise kaufte ich den jungs je ein packchen von den geliebten oros original.mhhh. die fahrt mit dem grossen bus ist schon angenehmer. breite sitze, die etwas in liegeposition gebracht werden konnten. und auch die fahrweise ist mit dem grossen teil ruhiger. dafur langer, ich hore schon, wie lange noooooch? noch 1,5 stunden jetzt, das thermometer zeigt 27 grad an. ach ja, die papiere. wir fliegen um 19 uhr, sind um 20.30 in lima.hmmm, schon spat, habe doch das extrem teure hoteltaxi ausgeschlagen.60 dollar wollten die. und man fahrt fur 60 soles. oder schrieben sie etwa soles??? miiist. jetzt kommen mir wieder die berichte und mahungen in den sinn, besonders in lima, ganz besonders lima aeropuerto, soll man gut aufpassen, dass man ein legales taxi nimmt.bei den privaten kann man halt auch an gauner geraten. auch das werden wir schaffen, wir hatten bisher immer gluck, sind ja auch gegen alles geimpft.
das weiterreisen fiel mir ja extrem schwer, aber ich merke ein kribbeln, reisen ist schon, weitere, neue eindrucke underfahrungen sammeln. ich fuhle mich beflugelt und inspiriert, hihihi. gracias por eso.
ja, und wahrend es mich inspiriert, mussen 2 von den jungs mal. wir aber am fahren. plotzlich halt der bus und es steigen einige leute aus. ich packe die beiden und scheuche sie an die nachste wand. der busfahrer schimpft mit mir, zum gluck verstehe ich nur, dass es keine gute idee sei. ah, wir stehen mitten auf der strasse, autos hinter uns hupen. ich stehe tapfer in der tur, schreie zu den jungs dass sie sich beeilen sollen und sind dann auch schon wieder drin. um dann von einem passagier auch noch was zu horen. so gut, dass ich nur spanisch verstand. hihhi. es war schon peinlich, vor allem den jungs, und noch peinlicher war, dass der bus nach 5 minuten ein etappenziel erreicht hat. klasse.

todavia en mancora, con todo mi corazon

03Aug2013

was ich hier in mancora auch geniesse, ich muss nicht standig den riesenrucksack rumtragen. lasse also die ganze zeit unsere dokumente und karten und so im hotel, im zimmer. es erscheint mir sicher genug. vor cashibo habe ich ja immer alles mitgenommen, im riesenrucksack, inkl den zusatzatzlichen hoddies fur die ganze familie, falls jemand kalt hat. und die letzten 2 wochen war noch ein ball drin. hihhi. ausser auf machu picchu, da mussten die jungs auch einen rucksack tragen. wir liessen ja das gepack im hotel in cusco und ich hatte einfach piji und zahnburste mit im rucksack fur eine ubernachtung mit dabei. so hat die lliebe mamita immer alles getragen. ubrigends  sind wir nicht weit von der equadorianischen grenzen entfernt. nicht, dass wir da hinwollten, grins. ach ja, einige tage waren eine familie aus barcelona, 2 kinder (6 und 4), mit im hotel. sie reisen 1,5 jahre durch die welt. cool. in dieser nacht eben weiter uber equador. dieser grenzubergang, habe ich gelesen, sei einer der gefahrlichsten der welt, oder sicher sudamerikas. huuuch, gehort ja zum gluck nicht zu unserrer route. unsere gefahrlichste strecke, lima-pucallpa, haben wir aus sicherheitsgrunden mti dem flugi gemacht.

unser letzter ganzer tag hier in mancora. morgen mittag nehmen wir den bus nach piura, das ticket soeben gekauft. eine komische stimmung unter uns. wir alle freuen uns SEHR  auf unser zuhause und unsere freunde, und wir alle mochten  irgendwie peru nicht verlassen, wir mochten gerne hier am meer bleiben. marlon und ich wollen surfprofis werden, grins. sind alle etwas traurig.passend zur stimmung das wetter, bewolkt. mist., dabei wollte ich mich heute noch in die sonne legen und etwas braun werden. die jungs sind ja alle meeega dunkel, wow.

am heiligen tag der schweiz reisen wir weiter. weiter richtung schweiz.nauturlich scheint heute wieder die sonne. ist ja gut so. nach dem fruhstuck sind wir dann nochnals an den strand, sonne, sand und meer reinziehen. und eine glace,b grins, so viele glacen hatten die jungs noch nie wie hier in peru. gerhort zu den grundnahrungsmitteln. die ganz einfachen `turbo` sind mega gunstig, in cashibo 50 centimos, hier in mancora1 solsito, was 35 rappen waren, nicht mal.
am strand sahen wir noch carlito, er wollte mir noch eine stunde im standup padeln geben, was ich sehr gerne gemacht hatte, hatten wir noch genugend zeit gehabt. schade. aber ich hoffe da auf meine schoneggweg-connections, grins.
ach ja,  gestern haben die jungs noch tattoos machen lassen. so mit farbe einer frucht. ganz naturlich, halt 10 tage. lassen wir nachmittags machen. das trockne bis sie ins bett gehen, kein problem, sagt der mann mit den rastas. ja, am nachsten tag hat marlon schwarze hande und einen schwarzen fuss, wayra einen schwarzen fuss und jael hat es am schlimmsten getroffen. er ist im gesicht schwarz. suuuper. der arme. das tattoo hat noch lange abgefarbt und sie sind im schlaf drangekommen. WIE das an die fusse und gesicht gekommen ist, weiss ich also auch nicht genau. auf jeden fall bleibt das die nachste woche so.

sobre las olas

30Juli2013

o en las olas? es war das klasse. naturlich haben wir ca eine stunde auf unseren surflehrer gewartet. latinos! dann haben wir uns in einen ganzkorper-wurstanzug gezwangt. marlon sah ganz schon sportlich aus. die jungs haben auf meine frage wie ich denn ausehe nur gelachelt. frechheit.

 

wir hatten beide einen Lehrer bekommen. für jael und wayra habe ich ein bodyboard organisiert und sie haben sich am Strand selber verweilt. bin so was von stolz auf sie. dann etwas Theorie in spanisch am strand, dann gings los. die Lehrer haben sich am boardende gehalten und trugen flossen. jetzt mussten wir raus ins Meer. das war ein kraftakt. lack. immer mit den armen padeln, und padeln. je mehr wir raus kamen, desto grosser wurden die Wellen, die wir überwinden mussten. bis dann die meine Welle kam. carlito drehte das board um und schrie `remanda heidi` und ich begann wie wild an zu padeln, die Welle erfasste uns, carlito schrie `arriba`, das war mein Zeichen um aufzustehen. ich stand also auf wie am Strand gelernt, und stand dann  mit leicht gebeugten knien und die arme so cool nach vorne, und ich surfte!!!!  bis zum Strand hin und als ich mich fallen ließ, sah ich, dass ich alleine durfte. soooo cool. ich hatte mega Freude. dann wieder aufs Brett und zu c padeln und dann wieder aufs Meer. das ganze ging ein paar mal so, manchmal schaffte ich sogar die nächste Welle zu nehmen, manchmal fiel ich schon früh runter. 2x war ich gaaanz schön lange unter Wasser, das war ein komisches Gefühl. und einmal habe ich mein Brett an den Kopf bekommen. und schon wieder hörte ich `vamos Heidi und ich padelte mit einem jajaaa papi zu Carlos. er tritzte mich ganz schön. ich sah die anderen Schüler, die von ihren Lehrern hinausgepadelt wurden, ich musste selber. bei jeder kleinen Pause remanda, remanda Heidi. manchmal konnte ich Marlon sehen. er hat das klasse gemacht, stand super auf dem Brett!!!!
eine tolle Erfahrung, die uns beide begeistert hat. Marlon möchte grad ein board posten, grins. aber in der Schweiz kann man  nicht so surfen, und was kostet das Brett im flugi? wir werden ganz sicher nochmal eines ausleihen die Tage.
ich bin doch so stolz auf meine muckies in den Oberarmen, grins, dachte auch dass meine schultern auch was aushalten, aber meine schultern, uahhhh, Schmerz!

 

en la playa

28Juli2013

nach drei stunden sind wir dann in mancora angekommen. mitten im dorf sind wir ausgestiegen. puff, und wir waren von mototxis, bzw deren fahrern umringt. sechs fahrer sprachen miteinander auf mich ein  und wollten  uns zum hotel bringen. wir brauchten 2 taxis, weil wir noch so viele koffer hatten. so stiegen marlon und jael mit koffern in eines und wayra und  ich mit dem rest in ein anderes. ich packte den einen am arm und meinte, dass er meine jungs fahre und er aufpassen solle, ausserdem mahnte ich sie immer zusammenzubleiben.auch das hatte ich mir zuhause nicht vorstellen konnen, unglaublich. wir alle hatten dann ein etwas mulmiges gefuhl. dann bekam ich noch einen heiratsantrag und komplimente von einem anderen fahrer.es war ganz schon was los da. wir fuhren los. unser hotel lag ziemlich abseits. megalage, wow. wir wohnen in einem bungalow mit hangematte und garten, piscina und direktem strandzugang.der strand ist leer und gaaaanz lang. als erstes mussten die jungs grad das meer mit den grossen wellen testen. mir war es zu kalt, es windete recht stark. jajajaa, dafur grad super fur die kiter draussen.



das hotel war aber megateuer und somit auch das essen. da das hotel so abgelegen war, konnten wir auch nicht so einfach woanders essen. ausserdem war es echt einfach zu langweilig da. ich hatte ja jetzt schon entspann- und ooohhhm-tage hinter mir. also gingen wir am nachsten tag ins dorf und haben uns ein anderes hotel gesucht. war nicht so einfach aber dann wurden wir fundig. mitten im dorf, halb so teuer und es war auch super. der garten war weniger schon, keine hangematten und ohne pool. was dann, zu meinem erstaunen, kein problem war fur die jungs. hier hat das meer so grosse wellen, dass sie da riesenspass hatten.

wir sind jetzt also im neuen hotel und die jungs schlafen. ich hore musik aus den umliegenden discos, es geht aber noch. das zimmer hat dafur eine  klimaanlage, hatten wir bisher gar noch nicht, und einen kuhlschrank. ach ja, ganz klar mit direktem strandzugang.

 

und wir konnen einfach ins dorf was essen. die jungs haben sich immer noch nicht ans peruanische essen gewohnen konnen, cheibs. sie essen vor allem  papas fritas und spaghetti, manchmal etwas reis von mir. und jaaaa, burger, grrrrrr. heute habe ich mir das erste mal auf der reise einen pisco sour genehmigt. leeeecker.
hier ist es etwas weniger windig, das dorf bildet eine kleine bucht, das macht es wohl grad aus. es reicht trotzdem fur grosse wellen.

 


mancora ist voll mit surfern. und surfern und kitern. hihihi. viele junge leute, familien hat es vor allem peruanische. es hat auch viele hippies und wenige tussis. zwei heute neben uns, die eine hat, ich schwore, gemachte titten, grins. die meisten sprechen spanisch hier, sind wohl viele peruanische touris, und noch englisch, die amis habens ja nicht weit. der ort ist mir sympathisch.

 

 

 

die surfer hier sind naturlich sehr sportlich und dementsprechend sehen sie auch aus, grins.
es ist jetzt nicht soo heiss, dh da es immer etwas windet, fuhlt es sich nicht soo heiss an. perfekt eigentlich, ausser dass es zum zuwenig eincremen verfuhrt und ich einen leicht roten teint habe, und mir das wasser einfach zu kalt ist. das alles trifft naturlich nicht auf die jungs zu.

morgen ist der peruanische nationalfeiertag, was ganz sicher gebuhrend gefeiert wird. diese tage fanden surf competitions statt, fur kinder und jugendliche. marlon und mich hat das inspiriert, wir nehmen morgen eine stunde. kann ja dann das geschluckte salzwasser am abend mit pisco sour runterspulen.

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